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15.07.2020, 11:25 Uhr

Besuch bei der Euroregion Spree-Neiße-Bober

(Guben) Wie unterstützt die Euroregion Spree-Neiße-Bober die Strukturentwicklung in der Region? Diese Frage erläuterte Dr. Schulze im Gespräch mit dem Geschäftsführer der Euroregion Spree-Neiße-Bober, Carsten Jacob.

Mit Hilfe von Interreg-Mittel der Europäischen Union können z.B. die Gestaltung des Bahnhofsumfeldes in Guben, der Aussichtsturm am Felixsee oder die Wiederherstellung des historischen Rehgartens im Branitzer Park umgesetzt werden, nannte Carsten Jacob einige Beispiele.
Die Corona-Krise hat gezeigt, dass der Strukturwandel nur grenzüberschreitend funktionieren kann. Vor allem Projekte zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur, wie die Einrichtung grenzüberschreitender Buslinien und der Ausbau der Bahnlinie Leipzig/Cottbus/Guben/Zielona Gora/Poznan sind für die Region von großer Bedeutung.
Gemeinsame Forschungsprojekte der Uni Cottbus und Zielona Gora zur Energiespeicherung oder zu invasiven Planzen werden vorangebracht. Über 300 Kleinprojekte in Spree-Neiße und Cottbus, besonders im Kultur- und Sportbereich werden durch EU-Mittel gefördert.
Auch die deutsch-polnische Jugendarbeit wurde in den vergangenen Jahren weiter ausgebaut.
Durch Kooperation mit der sächsischen Euroregion soll der Fokus noch stärker auf die Strukturentwicklung in der Lausitz gelegt werden.

Dr. Schulze lobte die Arbeit der Geschäftsstelle der Euroregion, die für die Koordination der verschiedenen Maßnahmen und als Anlaufstelle für Kommunen, Vereine und Bürger unerlässlich ist.