Dr. Klaus-Peter Schulze MdB
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Neuigkeiten
10.06.2020, 14:08 Uhr
Wasserwirtschaftliche Investitionen müssen als Kompensation für Eingriffe in die Natur möglich sein!
(Burg) Auf Bitte des Burger Amtsdirektors Tobias Hentschel fand am 08.06.2020 eine Gesprächsrunde unter Beteiligung des Bundestagsabgeordneten Dr. Klaus-Peter Schulze, der Landtagsabgeordneten Roswitha Schier und des Geschäftsführers des Wasser- und Bodenverbandes Rainer Schloddarick statt.
Zentrales Anliegen des Amtsdirektors war die Erweiterung der möglichen Kompensationsmaßnahmen bzw. Ausgleichsmaßnahmen für Eingriffe in die Natur. Bisher gelten Bäume pflanzen und Flächen entsiegeln zum Standardprogramm von Ausgleichsmaßnahmen, doch gerade in der Lausitz mit dem Spreewald rücken die wasserwirtschaftlichen Probleme durch die planmäßige Beendigung der Braunkohleförderung bzw. durch die Klimaveränderungen immer mehr in den Mittelpunkt.
„Die Kompensationsverordnung des Landes Brandenburg muss Maßnahmen zum Wasserrückhalt neu in den Katalog von Ausgleichsmaßnahmen aufnehmen“, so Dr. Schulze. „Die neue Bundesskompensationsregelung eröffnet den Ländern die Möglichkeit einer eigenverantwortlichen Erweiterung von Ausgleichsmaßnahmen“. Und alle Gesprächspartner waren sich einig, dass zukünftige Kompensationsmaßnahmen in einem örtlichen Zusammenhang mit dem Eingriff in der Natur stehen müssen, damit es nicht wieder passieren kann, wie am Beispiel des Baues der Großen Fischtreppe am Großen Spreewehr in Cottbus, wo als Hauptausgleichsmaßnahme die Entsiegelung einer Betonfläche in der Gemeinde Taubendorf durch die Landesumweltbehörde festgelegt wurde.