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03.04.2020, 17:50 Uhr

Arbeitsgespräch mit dem Leiter der Oberförstereien im Wahlkreis

(Cottbus) Mit dem notwendigen Abstand kamen in dieser Woche der Leiter der Oberförsterei Cottbus und Drebkau, Arne Barkhausen, und MdB Dr. Schulze zu einem Arbeitsgespräch zusammen.

Arne Barkhausen im Gespräch mit Dr. Schulze
Kernaufgabe der Oberförstereien Cottbus (mit Sitz in Peitz) und Drebkau ist die Bewirtschaftung der ca. 25 000 ha Landesforsten im Spree-Neiße-Kreis.
Der Leiter des Landesbetriebes Forsten in Spree-Neiße informierte über den „Patienten“ Wald. Alle Waldbesitzer erhielten ein Anschreiben, dass das Schad- und Totholz aus dem Wald zu holen ist, denn es handelt sich z.B. beim Borkenkäfer und Kiefernprachtkäfer um rindenbrütende Insekten. Ca. 60 – 70 % der zumeist privaten Waldeigentümer sind bereits der Aufforderung nachgekommen. „Die Waldeigentümer haben gegenwärtig eine große Verantwortung für unseren größten CO2 – Speicher“, so Dr. Schulze, „denn neben der Schadholzbeseitigung stehen gleichzeitig Neupflanzungen im Rahmen eines schrittweisen Waldumbaus an. Der Bund hat nach dem großen Waldgipfel 2019 eine hohe Geldsumme über die Länder zur Verfügung gestellt, so dass die Waldbesitzer hier in Brandenburg ihre Anträge an die Fördermittelstelle in Templin stellen können und sollen“.
Beide naturwissenschaftlich ausgebildeten Gesprächspartner waren sich einig, dass bewirtschaftete Wälder für das Klima und für die Artenvielfalt eine bessere Lösung wie eine weitere Ausdehnung von unbewirtschafteten Wildnisgebieten sind.

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