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24.05.2019, 14:07 Uhr

Diskussionsrunde mit Ingo Senftleben

(Frost/Drebkau) Der Steinitzhof in Drebkau ist ein attraktiver Veranstaltungsort in sehr schöner Umgebung, lobte der CDU-Landesvorsitzende Ingo Senftleben, der auf Einladung der CDU Drebkau vor Ort war.

Schnell entspann sich eine angeregte Diskussion zur Entwicklung der Region und zu den Zielen der CDU, die sie nach der Landtagswahl im September umsetzen will.
Der Vorschlag, ein „Lausitzministerium“ zu schaffen, wurde kritisch hinterfragt. Ziel ist es, dass Fachleute für die unterschiedlichen Themen zum Strukturwandel als Ansprechpartner vor Ort erreichbar sind, erläuterte Ingo Senftleben.

Auch das Thema Ausbau von Windkraftanlagen wurde kontrovers diskutiert. Dr. Klaus-Peter Schulze informierte, dass die Koalitionspartner im Bundestag über Änderungen der Abstandsflächen zu Gebäuden und einer steuerlichen Neubewertung der Grundstücksflächen für Windräder diskutieren. Außerdem muss die vor kurzem veröffentliche wissenschaftliche Studie zum Insektensterben durch Windkraftanlagen, in die Diskussion einbezogen werden.
Ein weiterer Ausbau von Windkraftanlagen ist nur mit klaren Regeln und der Einbeziehung der Menschen vor Ort möglich, betonen beide CDU-Politiker.

Auch die Themen Bildung, Sicherheit und die unterschiedliche Entwicklung der Landesteile wurden angesprochen.
Die CDU setzt sich für eine praxisnahe Bildung, die bessere Zusammenarbeit zwischen Betrieben und Schulen und eine besseres Image für handwerkliche Berufe ein.

Zur Verstärkung der Sicherheit soll die Polizei mehr Personal erhalten und Revierpolizisten wieder eingesetzt werden. Auch der Ausbau des Handynetzes trägt zur Verbesserung der Sicherheitslage bei.

Die derzeitige Landesplanung bestärkt den Berliner Speckgürtel und vernachlässigt ländliche Regionen, deshalb will die CDU diese Planung zurücknehmen. Es müssen die Interessen aller Bereiche in Brandenburg ausreichend berücksichtigt werden. Für die Lausitz schlägt Ingo Senftleben eine gemeinsame Landesplanung mit Sachsen vor, um die anstehenden Aufgaben für die Zeit nach der Kohle gemeinsam angehen zu können.